Ein Besuch des Sydney Tower Eyes wurde mir von der vorherigen Au-pair meiner Gastfamile wärmstens empfohlen. Zum Glück war diese Attraktion ohnehin in dem Combo Ticket enthalten, welches ich mir vor zwei Wochen mit einer Freundin kaufte und das uns schon wundervolle Stunden in Madame Tussauds und im Sea Life verbringen ließ. Ich weiß noch, dass ich im Anschluss daran zweifelte, ob jener Sonntag überhaupt noch zu toppen sei. Doch der letzte Samstag hat dies tatsächlich geschafft.
Nach einem kurzen Film im 4D-Kino, der einem bereits einen tollen Blick auf Sydney ermöglichte, brachte uns ein Fahrstuhl binnen 45 Sekunden 250m nach oben auf das Indoor Observation Deck. Von dort aus hat man eine unglaubliche Aussicht: 80km weit kann man in jede Richtung schauen! Wir waren zutiefst beeindruckt. Diese Metropole ist von oben einfach wunderschön! Meine Begleitung erzählte mir, sie hätte bereits Paris und London von oben gesehen, aber beide Städte seien kein Vergleich zu Sydney. Das macht wohl das Wasser, welches in den zahlreichen Buchten friedlich vor sich hin schimmert. Einen Kontrast dazu bilden die gigantischen Hochhäuser, die wortwörtlich an den Wolken kratzen und neben den restlichen Gebäuden so mächtig aussehen. Und dazu kommen noch zahlreiche Grünflächen. Insbesondere der Hyde Park (dem ich unbedingt noch einen Besuch abstatten muss!) wirkt aus dieser Perspektive wie ein Kunstwerk.
Ja, spätestens in dem Moment, als wir all das vom Observation Deck aus sahen, haben wir uns in diese Stadt verliebt. ♥
Schweren Herzens verließen wir die Aussichtsplattform wieder. Ich habe keine Ahnung, wie lange wir dort oben vor uns hingeschwärmt und Fotos gemacht haben. Doch wir freuten uns auch schon auf den Wild Life Zoo. Zu Recht!
Dieser recht kleine Tierpark mitten im Darling Harbour ist schlichtweg fantastisch! Vor einigen Wochen war ich ja schon im gigantischen Taronga-Zoo, der natürlich viel mehr Tiere zu bieten hat. Doch ich muss sagen: Der Wild Life Zoo hat mir, obwohl er nur australische Tiere beheimatet und weniger Attraktionen zu bieten hat, um einiges besser gefallen. Vielleicht ist genau das sogar der Grund dafür. Weil man genau weiß, dass man genug Zeit hat, alles zu sehen, lässt man sich gar nicht hetzen, wie es in großen Zoos manchmal der Fall ist. Man nimmt sich viel mehr Zeit für jedes einzelne Gehege und fürs Lesen der Infotexte. Ich wusste vorher zum Beispiel nicht, dass die erste Mahlzeit eines Koalababys Kot der eigenen Mutter ist. Das klingt echt eklig, ist aber wahr! Diese Substanz wird Pap genannt und die kleinen Koalas müssen es zu sich nehmen, um die Mikro-Organismen zu erhalten, die sie später zum Verdauen von Eukalyptusblättern benötigen. Verrückt, wie die Natur manchmal organisiert ist!
Es war auch das erste Mal, dass ich einem Kasuar (englisch: Cassowary) begegnete, dem gefährlichsten Vogel der Welt. (Soeben schaute ich nach, ob es diese Tiere auch im Taronga Zoo gibt. Gibt es, aber ich hatte ihn nicht entdeckt. Seht ihr, kleine Zoos sind viel besser! Haha!) Das Federkleid, diese interessante Kopfform und der Gang des Vogels erinnerten uns irgendwie an eine alte, reiche Dame, die erhobenen Hauptes mit eitlem Blick durch die Gegend schreitet und die andere kritisch beäugt. 😂
Neben supersüßen Kängurus sahen wir auch supersüße Koalas (sogar einen ganz Kleinen ♥) und ein supersüßes Wombat! Außerdem gab es Nachttiere mit riesigen Augen und richtig viele Schlangen, denen ich lieber nicht draußen begegnen möchte.
Nach diesen zwei großartigen Erlebnissen bekamen wir ganz schön Hunger, den wir kurz darauf mit zwei super leckeren Pizzen am Darling Harbour stillten. Anschließend schlenderten wir noch ein wenig durch die City, sahen uns Chinatown an und machten uns nach einem grandiosen Tag auf den Heimweg.
Sonntag verbrachte ich Zuhause. Eigentlich wäre ich gerne zum abendlichen Gottesdienst gegangen, doch das schlechte Wetter – es schüttete aus Eimern und da wollte ich mich wirklich nicht zur Bushaltestelle kämpfen – hielt mich davon ab. Aus diesem Grund genoss ich einfach einen Faulenzer-Tag. Ich blieb im Bett, trank Tee, las ein wenig, hörte Musik, entspannte mich... Ab und zu genieße ich ein solches Dauernichtstun. Das sei jedem ab und zu gegönnt! ☕
Grandiose Grüße
Hanna 🐨
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| Der Hyde Park von oben. |
Nach einem kurzen Film im 4D-Kino, der einem bereits einen tollen Blick auf Sydney ermöglichte, brachte uns ein Fahrstuhl binnen 45 Sekunden 250m nach oben auf das Indoor Observation Deck. Von dort aus hat man eine unglaubliche Aussicht: 80km weit kann man in jede Richtung schauen! Wir waren zutiefst beeindruckt. Diese Metropole ist von oben einfach wunderschön! Meine Begleitung erzählte mir, sie hätte bereits Paris und London von oben gesehen, aber beide Städte seien kein Vergleich zu Sydney. Das macht wohl das Wasser, welches in den zahlreichen Buchten friedlich vor sich hin schimmert. Einen Kontrast dazu bilden die gigantischen Hochhäuser, die wortwörtlich an den Wolken kratzen und neben den restlichen Gebäuden so mächtig aussehen. Und dazu kommen noch zahlreiche Grünflächen. Insbesondere der Hyde Park (dem ich unbedingt noch einen Besuch abstatten muss!) wirkt aus dieser Perspektive wie ein Kunstwerk.
Ja, spätestens in dem Moment, als wir all das vom Observation Deck aus sahen, haben wir uns in diese Stadt verliebt. ♥
Schweren Herzens verließen wir die Aussichtsplattform wieder. Ich habe keine Ahnung, wie lange wir dort oben vor uns hingeschwärmt und Fotos gemacht haben. Doch wir freuten uns auch schon auf den Wild Life Zoo. Zu Recht!
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| Giftgrün, aber keineswegs giftig – der grüne Baumpython |
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| Die großen Krallen am Fuß machen den Kasuar zum gefährlichsten Vogel der Welt. |
Neben supersüßen Kängurus sahen wir auch supersüße Koalas (sogar einen ganz Kleinen ♥) und ein supersüßes Wombat! Außerdem gab es Nachttiere mit riesigen Augen und richtig viele Schlangen, denen ich lieber nicht draußen begegnen möchte.
Nach diesen zwei großartigen Erlebnissen bekamen wir ganz schön Hunger, den wir kurz darauf mit zwei super leckeren Pizzen am Darling Harbour stillten. Anschließend schlenderten wir noch ein wenig durch die City, sahen uns Chinatown an und machten uns nach einem grandiosen Tag auf den Heimweg.
Sonntag verbrachte ich Zuhause. Eigentlich wäre ich gerne zum abendlichen Gottesdienst gegangen, doch das schlechte Wetter – es schüttete aus Eimern und da wollte ich mich wirklich nicht zur Bushaltestelle kämpfen – hielt mich davon ab. Aus diesem Grund genoss ich einfach einen Faulenzer-Tag. Ich blieb im Bett, trank Tee, las ein wenig, hörte Musik, entspannte mich... Ab und zu genieße ich ein solches Dauernichtstun. Das sei jedem ab und zu gegönnt! ☕
Grandiose Grüße
Hanna 🐨



