Mittwoch, 8. Februar 2017

Stopp 1: Noosa

Wie im letzten Eintrag schon erwähnt, verbrachten wir unsere ersten Tage in Noosa. Darüber gibt es gar nicht so viel zu erzählen. Wir verbrachten einen Tag im Nationalpark und zwei Tage am Strand, genossen die Natur, den Sonnenschein, die Wellen. Während meine Reisepartnerin schon diverse Male in Hostels geschlafen hatte, hatte ich nun zum ersten Mal die Möglichkeit, mich ans Backpackerleben zu gewöhnen. Du lebst mit Fremden aus aller Welt auf engstem Raum, teilst Badezimmer und Küche, schließt deine Wertsachen in Spinde und machst den ganzen Tag, was du willst. Eigentlich ganz nett und für die nächsten 8 Wochen hoffentlich gut auszuhalten. 🤗

Ohne weitere Worte zu verlieren, teile ich einfach ein paar Fotos, um euch einen Einblick in die wunderschönen Szenerien in und um Noosa zu geben! 












"Noosa ist eine elegante Ferienstadt mit einem atemberaubenden Landschaftsbild,
das sich aus Stränden mit kristallklarem Wasser und tropischen Regenwäldern zusammensetzt." 













Im nächsten Post werde ich euch dann vermutlich von Stopp Numero 2 berichten: Rainbow Beach, 120km weiter im Norden! Bis dahin...

Zauberhafte Grüße
Hanna 🐨

Dienstag, 7. Februar 2017

Reminiszenz

Hey ihr Lieben,

ja ich bin noch am Leben. Besser noch: Ich genieße mein Leben mehr denn je. Ganz blauäugig würde ich sogar behaupten, ich habe momentan die Zeit meines Lebens, obwohl das eventuell zu weit hergeholt ist, weil da ja – will ich doch hoffen – noch ein paar Jährchen vor mir liegen. Mit Gewissheit jedoch kann ich sagen, dass ich mich derzeit nicht beschweren kann. Ich hab es mir auf einem blau karierten Sofa auf der Veranda des Hostels gemütlich gemacht und durchstöbere auf meinem Handy die zahlreichen Fotos. Hier und da lösche ich eines, weil ich fünf Aufnahmen vom selben Motiv habe oder das Bild ohnehin verwackelt ist. Hin und wieder huscht ein Lächeln über mein Gesicht. Dann lege ich das Handy auf meinen Bauch und starre einige Augenblicke land reglos an die Decke, an der ein kleiner Gecko entlang klettert. Meine Gedanken schweifen ab, zurück in ein vergangenes Erlebnis der letzten Monate.
Sie verirren sich nach Sydney, wo ich im Pullover durchs CBD schlendere, die Wolkenkratzer zähle und mich frage, wie viele Menschen hinter diesen Mauern wohl gerade mit einem Papierstau zu kämpfen haben. Sie bringen mich zurück zu Jake, der mir erklärt, dass Superman und Captain America am liebsten Apfelsaft trinken, Batman und Hulk jedoch Orangensaft bevorzugen. Dann bin ich auf einmal in Brisbane, sitze weinend auf dem Bett, weil ich noch keine Freunde gefunden habe, und als nächstes erscheinen da Menschen, die mich aufmuntern, willkommen heißen und zum Lachen bringen. Der Gecko über mir beginnt zu schnalzen und ich befinde mich wieder auf dem muffigen Sofa im Hostel.

Seit sechs Monaten schon befinde ich mich nun hier in Australien. Seit sechs Monaten schon bin ich in erster Linie auf mich allein gestellt, lerne neue Menschen kennen, besuche neue Plätze, organisiere mein Leben. Ich bin stolz auf mich. Ich bin stolz auf die Selbstständigkeit, die ich gewonnen habe, den Mut, den ich aufbringen musste, um hierher zu kommen, stolz auf die Entscheidungen, die ich getroffen habe. Ich bereue nichts. Dinge liefen schief. Ich musste Familien verlassen, weinte vor Heimweh, fühlte mich unerfahren, fehl am Platz. Doch diese negativen Eindrücke hielten nie lange an. Wenn eine Tür geschlossen wurde, öffnete Gott mir eine andere. Er nahm meine Hand und führte mich an einen neuen Ort, sandte mir neue Leute, die mir gut taten, zeigte mir, wie sehr Er mich liebt.


Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige!
Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?
Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.
Jesaja 43, 18-19


Sein größtes Geschenk an mich waren die Menschen, die mich inspirierten und mir dabei halfen, Ihm näher zu kommen. Insbesondere in den letzten Wochen bemühte ich mich, jede freie Stunde mit diesen Leuten zu verbringen. Wir nennen das Quality Time – eine Sprache der Liebe nach Gary Chapman. (Sprachen der Liebe. Ein sehr interessantes Thema, aber darüber kann ich euch ein anderes Mal berichten…)
Wir verbrachten Zeit an der Gold Coast, spielten Basketball, fuhren Skateboard in der City, hatten spontane Übernachtungspartys, kochten gemeinsam, lachten bis der Bauch wehtat, gingen zu Gottesdiensten, machten Musik, spielten Karten bis 3 Uhr nachts, beteten, lebten. Wow! Egal, was wir taten, ich fühlte mich fantastisch, fühlte mich geliebt. Die letzten Wochen waren ein Segen und ich bin Gott so dankbar dafür!

Allerdings geht jede gute Geschichte einmal zu Ende und so kam es, dass ich Brisbane am Samstag verlassen habe. Ich habe sowohl die Eltern als auch die Kinder, mit denen ich den Januar verbrachte, sehr liebgewonnen, wurde Teil der Familie, und dennoch war mir bewusst, dass ich sie bald verlassen würde, dass diese Beziehung eben nur temporär war. Das habe ich akzeptiert und verstanden. Daher war es auch kein Problem, meiner Gastfamilie am Samstag Tschüss zu sagen.
Schwieriger fiel mir der Abschied von meinen Freunden. Kein Wunder, dass ich zu unserem letzten gemeinsamen Gottesdienst Rotz und Wasser heulte. Ich hab sie einfach so lieb und weiß, dass sie mich auch sehr wertschätzen. Das ist so ein schönes Gefühl. Am Samstagmorgen kamen sie sogar extra zur Bushaltestelle, um meine Reisepartnerin und mich zu verabschieden. Das ist tiefer als Freundschaft. Das ist Familie. Und ich bin so froh, dass ich noch ein letztes Wochenende im April in Brisbane mit ihnen verbringen werde, bevor ich zurück nach Deutschland fliege. ♡


#familyinChrist


Doch davor genieße ich die kommenden acht Wochen. Es ist das letzte Kapitel meiner Australienzeit, das Kapitel, auf das ich im Prinzip die ganze Zeit drauf hingearbeitet hatte: Die Reise. Zwei wundervolle Monate werde ich mit der besten Reisepartnerin, die man sich vorstellen kann, zunächst die Ostküste und dann noch einen Teil des Südens Australiens erkunden. Das alles ist nur Dank ihres Organisationstalents zustande gekommen. Ich bin so glücklich, sie im August in Sydney kennengelernt zu haben, wo wir schon ganz geniale Sachen gemacht haben. Ehrlich, dieses Mädchen ist so ein Segen. Ich danke dir, A! ♡

Noch befinden wir uns an unserem ersten Stopp in Noosa, 150km weiter nördlich von Brisbane. Doch schon bald geht’s weiter. 
Mehr von Noosa und der weiteren Reiseplanung erzähle ich euch dann das nächste Mal, Freunde. An dieser Stelle möchte ich mich auch mal bei euch bedanken für die Zeit, die ihr euch nehmt, meinen Blog zu lesen und mich somit zu begleiten. Das bedeutet mir viel!
Seid behütet!

Aufbruchsgrüße

Hanna 🐨

Montag, 9. Januar 2017

Monatsrückblick Dezember: Sydney, (M)eine Weihnachtsgeschichte und der Start in ein neues Jahr

Hey ihr Lieben! <3

Long time no see! Und ich werde keine Ausrede dranhängen. :D 
Doch ein weiterer Monat (ja, sogar ein Jahr) ist vergangen und euch steht wie immer ein kleiner Rückblick zu. In erster Linie jedoch werde ich von meinem Urlaub in Sydney berichten. Dort hatte ich eine wundervolle Zeit. Ich feierte Weihnachten und Silvester mit tollen Menschen, wohnte wieder bei Jake und Deeyaa, hatte die Chance, erneut meine Freunde zu treffen, und es war eine große Überraschung, dass ich für die kurze Zeit, die ich in Sydney war, tatsächlich einen Nebenjob gefunden hatte. Ich arbeitete als Fundraiser für Kids Hope Australia, verbrachte also einige Tage damit, Menschen zu überreden, lustige Rentier- später auch Neujahrshüte für einen guten Zweck zu kaufen. Das ist nicht der schönste Job, aber Hey!, ich bin dankbar, überhaupt etwas gefunden zu haben.

Heilig Abend war in erster Linie eine merkwürdige Erfahrung: Von 10 bis 15 Uhr arbeitete ich, d.h. ich stand mit meinen Rentierhüten vor einem Shopping Center und nervte sämtliche Anwesenden, sie sollen doch passend zu Weihnachten noch ein Geweih kaufen.

Auf den abendlichen Gottesdienst im Convention Centre, Hills Campus freute ich mich schon den ganzen Tag. Blöd nur, dass der riesige Saal, als ich eintraf, schon voll war, und ich somit im Hub – einem kleineren Nebengebäude – landete. Als ich den Saal betrat, war ich schon recht enttäuscht: Da bin ich am 24. Dezember in Sydney und habe es nicht mal ins CC geschafft (eine Live-Übertragung des Gottesdienstes hätte ich mir genauso gut in Brisbane angucken können) und plötzlich kam mir auch der Gedanke, wie schön es doch wäre, jetzt mit meiner Familie in der kleinen gemütlichen Kirche in Theißen zu sein, beim Krippenspiel mitzuwirken, O du fröhliche zu singen und anschließend mit meinen Eltern und meinem Bruder im Wohnzimmer zu sitzen, gemeinsam Abend zu essen und Geschenke auszupacken. Ich aber saß ganz alleine in einer Kirche in Sydney, 16 000 km entfernt von meiner Familie, und obwohl mich Hunderte von Menschen umgaben, fühlte ich mich zum ersten Mal seit langer Zeit richtig einsam. Da konnte ich nicht mehr und musste einfach weinen. 

Manchmal, wenn wir das Gefühl haben, ganz am Boden zu sein, schickt Gott uns einen Engel – einen Engel in Menschengestalt. Das ist in den meisten Fällen wohl auch viel praktischer als ein echter Engel Gottes. Der würde in einem rappelvollen Saal schon recht viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und müsste zuerst die ganze "Fürchtet euch nicht!"-Nummer abziehen, bevor er schließlich seine guten Neuigkeiten überbringen könnte. Nee, das hätte wohl alle Anwesenden überfordert. Da gab es eine bessere Möglichkeit.

Der Engel, den Gott mir an Heilig Abend vorbeischickte, als ich mich so sehr nach Zuhause sehnte, dass ich nicht aufhören konnte zu weinen – dieser Engel war eine junge Frau namens Annie, die zu mir kam und mich fragte, warum ich so traurig sei. 
Ich erzählte ihr, dass es mein erstes Weihnachten ohne meine Familie sei, dass ich alleine zur Kirche gekommen wäre, dass ich meine Freunde in Brisbane vermisste und momentan einfach Heimweh hätte. Annie hörte mir zu und erzählte mir anschließend, sie kenne das Gefühl, weil sie vor 14 Jahren von Amerika hierher gezogen sei. Zu ihrer allerersten australischen Weihnacht fühlte sie sich ganz genauso. Ihr Mitgefühl und die Einladung, ich könne mich mit zu ihr und ihrer Familie setzen, war ein riesiger Trost für mich. So konnte ich den Gottesdienst doch noch genießen und mich darauf konzentrieren, was Weihnachten – mal abgesehen von Coca-Cola, Geschenken und Kommerz – eigentlich ausmacht: Die Geburt Jesu und was das für uns Menschen bedeutet. Kurzer Abstecher in die Predigt: Wusstet ihr, dass Gott das Normale liebt? Er braucht keine Extravaganz, keine ausgefallenen Begebenheiten, um zu wirken. Nein, Gott liebt das Stinknormale sooo sehr, dass sein einziger Sohn in einem Stall geboren wurde von einer Frau aus Nazareth. (Nazareth war damals vielleicht in etwa so bedeutend wie Theißen. Ach, nicht mal. In Theißen gibt's wenigstens Globus...) Nazareth war klein und unbedeutend. Heute würden wir das vielleicht als Kuhdorf oder Kaff bezeichnen. Und trotzdem war Jesus bekannt als Jesus aus Nazareth. Der Sohn Gottes wurde geboren von einem stinknormalen Mädchen – ihr ist ein Engel erschienen – in einem stinknormalen (hier, ist stink wohl sogar wortwörtlich zu verstehen) Stall. Er wurde besucht von stinknormalen Hirten mit stinknormalen Schafen – auch ihnen ist zuvor ein Engel erschienen. Ist das nicht beruhigend? Wir müssen nicht aus der Masse herausstechen, um von Gott gesehen zu werden. Wir müssen nichts großartiges leisten, damit Gott uns einen Engel schickt. Nein, Gott kennt unsere Namen, jeden einzelnen von uns. Er kennt und liebt dich, auch wenn du stinknormal bist. :) Für Ihn bist du etwas ganz besonderes, sogar weil du stinknormal bist. Gott liebt das Durchschnittliche. Dafür gibt es noch etliche andere Beweise, doch hey ich bin nur die Pfarrerstochter. Da gibt's Menschen, die das wohl noch wesentlich besser erklären können. :D
Fakt ist, die Geburt Jesu verwandelte eine stinknormale Nacht in eine ganz besondere, so besonders, dass wir sie 2000 Jahre später noch feiern, weltweit, alt und jung, dick und dünn (naja, nach den Feiertagen wohl eher alle dick ...)


Nach der Predigt folgte das Krippenspiel. Das ist Zuhause übrigens andersrum... Die Gemeinde war schon recht beeindruckt, als Maria auf einem echten Esel in den Saal kam, die Schäfer zwei Lämmer mit sich führten und die drei Weisen zwei echte Dromedare. Wow. War ich froh, dass keines der Tiere in diesen aufregenden Minuten sein Geschäft verrichten musste. Lustig, im Convention Centre ist einem Dromedar nämlich genau das passiert, wie mir später erzählt wurde. 

Den 25. Dezember konnte ich schon wesentlich mehr genießen: Annie hatte mir für den Gottesdienst einen tollen Platz freigehalten und ich lernte einen freundlichen Hillsong-Studenten kennen. Den Nachmittag verbrachte ich mit Jake und Deeyaa – typisch australischer Weihnachtsfeiertag – im Pool. :) 

Auch die restlichen Dezembertage vergingen schnell und dann klopfte 2017 an. Silvester in Sydney ist schon eine sehr aufregende Erfahrung. Das riesige Feuerwerk an der Harbour Bridge ist weltbekannt und ich bin überglücklich, jene Nacht mit zwei Freundinnen aus Deutschland verbracht haben zu können. So startete ich zwar am anderen Ende der Welt ins neue Jahr, doch in gewisser Weise war ein kleiner Teil meiner Heimat bei mir. ♡ 

Und da sind wir nun: 2017! Ist das nicht cool? Ich weiß, dass sich viele Menschen auf dieses Jahr freuten, weil 2016 sich aufgrund zahlreicher Katastrophen und gestorbener Prominente insbesondere online sehr unbeliebt gemacht hat. Doch um ehrlich zu sein, ich habe 2016 geliebt! Ich wage sogar zu behaupten, es war das tollste Jahr meines bisherigen Lebens: Es begann mit zwei wundervollen Theaterpremieren, ging weiter mit meinem Schulabschluss (whooh-saa!!), einer genialen Zeit in Japan und Schwupps! befand ich mich in Australien! 3 Monate Sydney, 2 Monate Brisbane. Etliche wundervolle Ausflüge, Kennenlernen grandioser Menschen, Hillsong! ♡ 
Hey, mein Jahr war genial, doch das Beste ist: The best is yet to come! 2017, du bist dran!




Mein letzter Tag in Sydney: The beauty of Palm Beach.

Einen letzten Monat werde ich nun noch in Brisbane in meiner vierten und definitiv letzten Gastfamilie verbringen – diese Anzahl an Gastfamilien war ursprünglich nicht geplant, haha, aber ich bin froh darüber, wie alles gekommen ist, denn somit hatte ich die Chance viele fantastische Menschen zu treffen und jede Menge Erfahrung mit Kindern jeden Alters zu sammeln – und im Februar beginnt meine zweimonatige Reise. Die Zeit rast. Grund genug, jeden einzelnen Tag zu genießen! 

Ich hoffe, auch hier hattet wunderbare Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr! Das wird ein richtig cooles Jahr, versprochen! ♡

Neujahrsgrüße
Hanna 🐨

Sonntag, 25. Dezember 2016

Momentaufnahme #16




Frohe Weihnachten! ♡

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Update vom 21. Dezember

Hey ihr Lieben!
Momentan sitze ich (wieder einmal) wartend am Flughafen, Domestic Departures, und werde mich in wenigen Stunden hoch oben in der Luft Richtung Süden befinden.
Ich habe zwei Wochen Urlaub und diese werde ich in Sydney verbringen. Ich freue mich schon richtig darauf, wieder bei Jake und seiner Mum unterzukommen, meine Freunde wiederzusehen, an Weihnachten den Gottesdienst im Hills Campus zu besuchen und an Silvester das wohl beeindruckendste Feuerwerk meines bisherigen Lebens an der Harbour Bridge zu sehen!

In letzter Zeit habe ich mich wie immer kaum gemeldet, dabei ist sogar einiges nennenswertes geschehen: Die letzten zwei Wochen beispielsweise lebte ich in einer anderen Gastfamilie – jep, das ist meine dritte – einfach aus dem Grund, dass meine eigentliche Brisbane-Gastfamilie momentan nicht so viel Hilfe nötig hatte und ich gerne beschäftigt bleiben möchte. Daher vermittelte mich mein Gastvater Paul kurzerhand an eine befreundete Familie weiter. Die letzten 14 Tage lebte ich also zusammen mit einem ganz liebevollen Elternpaar, einem siebenjährigen Jungen, einem dreijährigen Mädchen und einem Baby. Es herrschte jederzeit eine total gemütliche, lockere Atmosphäre, weil ich nicht wirklich als Au-pair angestellt war, sondern einfach ohne speziellen Aufgabenplan ein bisschen mithalf: Hier mal Spülmaschine ausräumen, da mal Kind beschäftigen, heute mal Abendessen kochen, morgen mal Baby ins Bett bringen. Das hat mir übrigens am meisten Spaß gemacht. Es handelte sich nämlich um ein sehr liebes und sehr süßes Baby! 😃
Gemeinsam bereiteten wir uns auch auf Weihnachten vor: Diese Woche wurden Plätzchen gebacken und hausgemachter Plumpudding gekocht, Deko gebastelt und Geschenke eingepackt. Die Kids haben immer fleißig mitgeholfen … vom Aufräumen im Nachhinein mal abgesehen.


Ich verbrachte natürlich auch wieder jede Menge Zeit mit der Gemeinde. Auch hier wuchs die Weihnachtsstimmung: Das Powerhouseteam organisierte eine Christmas Party, in den Gottesdiensten wurden Weihnachtslieder gesungen, es gab zwei Stuff the Bus Wrapping Sessions (Im Laufe der letzten Wochen wurden nämlich ganz viele Sport- und Spielsachen, Getränke und haltbares Essen für ärmere Familien Brisbanes gespendet und diese haben wir gemeinsame eingepackt. Das war ein Spaß!) und das große Finale bildete das Christmas Carols Spectacular in South Bank. Diese bunte Show brachte alt und jung auf die Bühne – singend, tanzend, frohlockend. Es war wundervoll! 

Eine atemberaubende Show: Christmas Carols Spectacular in Southbank

Ein Video gibt's hier!


Nun bin ich schon gespannt, was mich in Sydney erwartet. Was immer es sein wird... Ich lass es euch wissen!

Ganz liebe Urlaubsgrüße
Hanna 🐨

Dienstag, 20. Dezember 2016