Dienstag, 6. September 2016

Von Fischen und Promis.

In meinem letzten Post berichtete ich ja bereits von meinen zahlreichen Septemberwochenendsplänen. Dieser Monat ist deshalb so gut durchgeplant, weil ich mir mit einer Freundin den 5 Attraction Pass kaufte, eine sehr preiswerte Eintrittskarte für fünf Sensationen Sydneys. Diesen Sonntag waren das Sea Life Aquarium und Madame Tussauds an der Reihe.


Common Sydney Octopus
Meine Begleitung, eine deutsche Au-pair, mit der ich vor zwei Wochen auch schon den Color Run erlebte, und ich trafen uns im QVB, dem Queen Victoria Building, zum Mittagessen und Bummeln. Danach wurde es Zeit, zum Darling Harbour zu gehen, um das das Sea Life zu besichtigen. Es bietet eine Vielzahl an Aquarien mit Fischen aus aller Welt und allerlei Möglichkeiten, etwas über die Tiefen der Meere zu lernen: So hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben die Chance, eine Seegurke zu streicheln, was zugegebenermaßen nicht sonderlich beeindruckend klingt... War es auch nicht, nur etwas glitschig.
Am interessantesten waren die beiden Glastunnel: Neben und unter Seekühen, sogenannten Dugongs, langzulaufen, ist irgendwie süß, weil diese Tiere trotz ihrer massigen Körper sehr sanft wirken. Der Haitunnel hingegen war schon ein wenig beängstigend, obwohl Haie von unten echt witzig aussehen. (Leider war ich jedesmal zu langsam, ein Foto aus dieser Perspektive zu machen.) 

Umso mehr fotografiert wurde dann im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds. Obwohl wir so einige der nachgebildeten Promis gar nicht kannten – es sind eben diverse australische Berühmtheiten dabei, von denen ich nie zuvor gehört hatte – hatten wir viel Freude daran, mit nahezu jeder einzelnen Figur Bilder zu machen. Wir begegneten Sängern und Schauspielern, Politikern und berühmten historischen Persönlichkeiten. Am spaßigsten war die Filmabteilung, in der sich einige Superhelden befanden. Das hätte mein Gastjunge Jake sicherlich auch genossen. Schließlich bestehen 80% seiner Spielzeuge aus Marvel- und DC-Actionfiguren.
Viel erzählen kann man über Madame Tussauds ansonsten allerdings nicht. Da lohnt es sich eher, ein paar Bilder anzusehen, oder einem der Wachsfigurenkabinette, die es heutzutage ja auf der ganzen Welt zu finden gibt, mal selbst einen Besuch abzustatten.


Madame Tussaud bei der Arbeit
Australischer geht's nicht:
Steve Irwin, der Crocodile Hunter,
† 4. September 2006

Chillen mit Cook






Nachdem wir drei Stunden zwischen all den Statuen verbracht hatten, knurrten unsere Mägen ganz schön und so genossen wir ein leckeres (und teures) Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants am Darling Harbour, bevor wir wieder nach Hause fuhren.






In den nächsten Wochen erwarten uns also noch 3 weitere Attraktionen Sydneys, aber um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob diese unsere beiden bisherigen Besuche noch toppen können... Ich lasse mich überraschen! 


Sensationelle Grüße
Hanna 🐨